Aktuelle Meldungen aus diesem Ressort
Abenteuer Interpretation
Um ein häufiges Missverständnis gleich auszuräumen: In Abenteuer Interpretation geht es nicht um Interpreten oder Interpretinnen, sondern um Interpretationen! Im Zentrum stehen nicht Informationen zu den Künstlern, Konzerttermine und aktuelle Erfolge, sondern ihre Spielweise, der Klang ihrer Stimme oder ihres Instruments, das Tempo, die Phrasierung, das technische Können (oder Nichtkönnen). Die Vielfalt der Spielweisen und Ansichten, die noch nie so groß war, soll zu einem Hör-Vergnügen werden.
Ambiente
Seit mehr als 20 Jahren ist die "Ambiente"-Redaktion unterwegs, um die Vorstellungswelt der Ö1 Hörer zu bereichern. Was die Journalist/innen suchen und zu vermitteln trachten ist einfach und schwierig zugleich: das Besondere im Alltäglichen aufzuspüren und den Alltag in der Ferne zu erfahren, historische Zusammenhänge zu durchdringen um die Gegenwart zu begreifen, sowie das Reisen mit allen Sinnen - das Schauen, Riechen, Schmecken - wieder neu zu entdecken.
Apropos Musik
"Übrigens", "gerade zu diesem Thema sei angemerkt", "eigentlich": Das meint "apropos" und täglich um 15:05 Uhr widmen wir uns mit genau diesem Gestus verschiedenster Musik und den sie umgebenden Themen; wissend und unterhaltend, mit Fachkenntnis und Leichtigkeit entlang möglicher Interpretationen oder historischer Kontexte, durch Kammermusik und Oper und selten zu hörende Genres. Die Musik wird ausführlich zu Gehör gebracht, kommentiert und mit erhellenden Anmerkungen versehen.
Beispiele
Am Freitag vor dem Mittagsjournal hören Sie Ausschnitte aus neuen Büchern, gelesen von Schauspielerinnen und Schauspielern. Mit österreichischen Autorinnen und Autoren, österreichischen Verlagen und/oder Neuerscheinungen mit thematischem Österreichbezug wird die aktuelle Buchproduktion widergespiegelt.
Betrifft: Geschichte
Große Universalgeschichte auf erzählerische Weise sozusagen in Form von "Kurzgeschichten" wiedergegeben. Dabei geht es weniger um einen chronologischen Ablauf, sondern um "Mosaiksteinchen", die sich langsam zu einem großen historischen Gewebe verdichten sollen. Die Spannweite der Themen reicht zeitlich von der Ur- und Frühgeschichte bis (etwa) zum Fall der Berliner Mauer. Aus unterschiedlicher Perspektive entstehen kleine Einheiten historischer Hintergründe und Zusammenhänge, die auch für geschichtlich nicht vorgebildete Hörer/innen spannend und zugleich leicht fasslich sein sollen. Redaktion: Martin Adel und Robert Weichinger
Café Sonntag
Das Kaffeehaus stellt eine "Institution besonderer Art dar, die mit keiner ähnlichen der Welt zu vergleichen ist", notierte einst der Schriftsteller Stefan Zweig. Stammgäste wie die Schauspielerin Mercedes Echerer und der Schauspieler und TV-Moderator Oliver Baier treffen Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft und reflektieren die Ereignisse der Woche. Serviert werden auch Raritäten aus den Archiven, Kabarett vom Feinsten und satirische Glossen.
CityScienceTalk
Diskussion schärft Wahrnehmung.
Reflexion stärkt Kritikfähigkeit.
Wissen schafft Orientierung.
Alles was der Mensch kann, tut er. Mitunter kommt die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Tuns zu spät. Die Reue darüber geht auf Krücken. Technik-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften bestimmen mehr und mehr die Zukunft unseres Lebens. Umso wichtiger ist ein pluralistischer, interdisziplinär geführter Dialog mit der Scientific Community und der Gesellschaft auf der Basis einer humanistischen Ethik. Der CityScienceTalk, wie auch das "Salzburger Nachtstudio" halten beiden den analytischen Spiegel vor.
Contra
Ein Kleinkunstmagazin erkundet die internationale Humorlandschaft. "Contra" bietet wöchentlich Aktuelles aus der deutschsprachigen Kabarettszene, Premierenberichte, Porträts bemerkenswerter Kleinkünstler/innen, historische Spaßmacher/innen in der Nahaufnahme, sowie Mitschnitte von Kabarettwettbewerben und Satirefestivals. Serien, wie "80 Jahre Radio & Kabarett" oder Themensendungen wie "Unterhaltungskultur im Wiederaufbau" ergänzen das vielfältige Angebot.
Create Your World
Von 31. August bis 6. September 2011 findet in Linz das traditionelle Ars Electronica Festival statt. Dabei wird verstärkt auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gesetzt. "Create Your World", das Festival im Festival, will Kinder und Jugendliche motivieren, sich aktiv einzubringen. Gestartet wird bei Dreijährigen; je älter die Teilnehmer/innen, desto größer die Verantwortung: Die 14- bis 19-Jährigen sind dazu aufgerufen, eigene Formate zu entwickeln. Ö1 Berichtet in dieser Sommerserie über ausgewählte Projekte der Jugendlichen und über Projekte, die für den Prix Ars Electronica eingereicht wurden.
Da capo: Ambiente
Seit mehr als 20 Jahren ist die Ambiente-Redaktion unterwegs, um die Vorstellungswelt der Ö1 Hörer zu bereichern. Die Redakteurinnen und Redakteure machen sich nicht auf die Suche nach weißen Flecken auf der Landkarte; die gibt es längst nicht mehr. Was die Journalisten suchen und zu vermitteln trachten ist einfach und schwierig zu gleich: das Besondere im Alltäglichen aufzuspüren und den Alltag in der Ferne zu erfahren, historische Zusammenhänge zu durchdringen um die Gegenwart zu begreifen, sowie das Reisen mit allen Sinnen - das Schauen, Riechen, Schmecken - wieder neu zu entdecken.
Da capo: Im Gespräch
Die Sendereihe versteht sich als wesentlicher Teil des vertiefenden Ö1 Programmangebots, denn sie vermag aus der zugegeben subjektiven Sicht des Gesprächsgastes spannende Sachverhalte, kontroverse Interpretationen und neue Erkenntnisse zu vermitteln. Beides ist gleichermaßen entscheidend: die Wahl des Gesprächspartners und die Auswahl des Themas. Aber beides wäre ohne eine dritte Komponente unvollständig: Wesentlich ist vor allem die Bereitschaft des Publikums sich auf das Gespräch einzulassen.
Da capo: Tonspuren
Die "Tonspuren" produzieren Literaturfeatures unter Aufbietung aller akustischen Mittel, die das Radio zu bieten hat. Formal durchtrainiert, zuweilen hintergründig, häufig mit indirekten Zugängen. Eine vielfach preisgekrönte Sendereihe mit elegantem Design, die sich eine treue Hörergemeinde erobern konnte. Den sogenannten Radio-Oscar, den "Prix Italia" gewannen die Tonspuren gleich zwei Mal. 2002 mit einem Porträt Raymond Carvers, 2008 mit dem Musikfeature "A-Moll".
Der Klangverführer
Ö1 begeht die entscheidende Strecke im Mahler-Doppeljahr, die vom 150. Geburtstag im Juli 2010 bis zum 100. Todestag im Mai 2011, auf intensive Weise.
Diagonal
"Diagonal" pirscht sich seit 1984 in einem breiten Assoziationsfeld von mehreren Seiten an jeweils ein Thema, eine Person, eine Stadt heran. Diagonal, also quer durchs Gemüsebeet. "Radiosendungen machen und ausstrahlen", so leitete "Diagonal"-Gründer Wolfgang Kos die erste Sendung ein, "das ist auch eine Art von Flaschenpost abfüllen und aussetzen."
Jüngste Preise
Karl-Renner-Preis
Walther-Rode-Preis
Die Österreich 1 Jazznacht
Die Nacht von Samstag auf Sonntag gehört dem Jazz. Konzertmitschnitte (meist von der EBU zur Verfügung gestellt), CD-Neuvorstellungen, Interviewpartner, Sonderthemen und Hinweise kennzeichnen die Jazznacht. Alle Jazzrichtungen finden Platz in der Jazznacht. Modern Jazz, Free Jazz, aber auch Swing und Blues werden gespielt. Zirka zwölf Mal pro Jahr gibt es Jazznachtsendungen von Festivals, nicht nur aus Österreich, sondern durch eine Kooperation mit WDR 3 auch aus Viersen, Köln und Berlin.
Digital.Leben
Für uns ist Technologie dann interessant, wenn sie die Kraft hat, eine Gesellschaft zu verändern, dem Zusammenleben ein neues Gesicht zu geben oder unsere Freiheit bedroht. In diesem Sinn: Die digitale Welt als Kulturphänomen, von neuen Bezahlsystemen bis hin zur Neuorganisation von Freundschaft im Web 2.0. Was "Digital.Leben" nicht sein soll: ein Spielplatz für große Buben, die fasziniert vor dem neuesten Hi-Tech-Krimskrams stehen und mit leuchtenden Augen Ingenieurs- Leistungen abfeiern.
Dimensionen
Die (wochen-)tägliche Ö1 Wissenschaftssendung präsentiert die aktuellen Ergebnisse geistes- und naturwissenschaftlicher Forschung, analysiert deren soziale Auswirkungen, ermöglicht den Dialog zwischen den einzelnen Fachdisziplinen, stellt und beantwortet Fragen zu Geschichte und Gesellschaft des vergangenen Jahrhunderts, diskutiert Weltbilder und Weltdeutungen.
Doremifa - Musik für Kinder
Nah dran sein oder: mitten hinein gehen, da wo die Musik herkommt, gemacht wird, wo Instrumente entstehen, Klänge entwickelt werden. Warum braucht der Dirigent einen Taktstock? Wie funktioniert ein Lautsprecher? Wie schwer ist ein Kontrabass? Wird in Afrika gejodelt? Workshops werden besucht, Konzerte, "musikalische" Orte. Kinder erleben Musik hautnah, machen sich schlau, aber, was sie beantwortet haben wollen, kann sich durchaus als wissenswerter Informationsfund auch für Erwachsene erweisen.
Du holde Kunst
Der Start zu dieser Sendereihe erfolgte im Oktober 1945, um nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Hörer "in eine schönere und holdere Welt" zu entführen, wie es Ernst Schönwiese, Mitbegründer dieser Sendung, formulierte. Unverändert ist das Konzept der Sendung: Poesie und Musik - Gedichte, gesprochen von bekannten Schauspieler/innen, und Kammermusik, gespielt von namhaften Interpreten.
Du holde Kunst (WH)
Der Start zu dieser Sendereihe erfolgte im Oktober 1945, um nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Hörer "in eine schönere und holdere Welt" zu entführen, wie es Ernst Schönwiese, Mitbegründer dieser Sendung, formulierte. Unverändert ist das Konzept der Sendung: Poesie und Musik - Gedichte, gesprochen von bekannten Schauspieler/innen, und Kammermusik, gespielt von namhaften Interpreten.
Erfüllte Zeit
Das Sonn- und Feiertagsmorgenmagazin, das über die verschiedensten Lebensweisen und Glaubenswelten berichtet und den jeweiligen (Gedenk-)Tag thematisiert. Dabei spiegelt das Musikprogramm die Reichhaltigkeit einer "Musica Sacra" wider, von Gregorianik bis Gospel, aber auch von synagogalem Gesang bis Sufi-Musik.
Es war, als hätt' der Himmel ..
Musik für eine Stille Nacht von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Mahalia Jackson, Duke Ellington und vielen anderen. Gestaltung: Christian Scheib und Elke Tschaikner
Aus diesem Bereich
Aus dem Ö1 Programm
00:08 Giuseppe Verdi: "Un ballo in maschera"
Mit Leontyne Price (Amelia), Carlo Bergonzi (Riccardo), Robert Merrill (Renato), Shirley Verrett (Ulrica), Reri Grist (Oscar), u. a.; RCA Opernchor, RCA Opernorchester, Dirigent: Erich Leinsdorf (aufgenommen 1966 in Rom)
























